Anrecht auf Krankenkassen-Prämienverbilligung

bei gleichzeitigem Bezug von Hilflosenentschädigung

(gilt nicht für Bezüger und Bezügerinnen von Ergänzungs­leistungen, da diesen die maximale Prämienverbilligung bereits zusammen mit den Ergänzungsleistungen ausbezahlt wird)

Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen erhalten Beiträge zur Verbilligung der Prämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Die Beurteilung der finanziellen Verhältnisse basiert auf den definitiven Steuerdaten. Massgebend sind das Reineinkommen in der Veranlagung sowie die hinzugerechneten steuerbefreiten Einkünfte (Pos. 2.25 in der Steuererklärung).

Die dem Amt für Sozialversicherungen (ASVS) von der Steuerverwaltung zur Verfügung gestellten Zahlen beinhalten nur die Summe aller steuerbefreiten Einkünfte. Dazu gehört unter anderem die Hilflosen­entschädigung. Diese ist zur Berechnung des Anrechts auf Prämienverbilligung nicht relevant. Das Amt für Sozialversicherungen korrigiert deshalb auf Antrag die massgebenden Zahlen, bevor es den Anspruch berechnet.

Mit einem Antragsformular können Sie beim ASVS die Korrektur der massgebenden Zahlen einleiten. Der Antrag muss jährlich eingereicht werden. Antragsformular: Überprüfung Anrecht auf Prämienverbilligung

Bei Fragen wenden Sie sich an die für Sie zuständige Beratungsstelle:

 

Prix Printemps

Menschen mit Behinderung und Organisationen für cerebral Gelähmte und geistig Behinderte können sich mit Projekten um Unterstützungsgelder bewerben. Der PrixPrintemps stellt jedes Jahr 100'000 Franken aus einem Legat zur Verfügung. Ausgezeichnet werden Projekte im Rahmen von Wohn-, Arbeits- und Freizeitgestaltung. Eingabetermin ist jeweils der 31. Oktober. Die Geschäftsleitung der kbk ist als Jury-Mitglied beim PrixPrintemps vertreten. www.prixprintemps.ch